Im alltäglichen Sprachgebrauch, in Foren oder auf Blogs werden Begriffe wie „Homepage“, „Website“ oder „Landingpage“ oft durcheinander geworfen oder synonym benutzt – aber das ist nicht ganz exakt und kann schnell zu Missverständnissen führen. Deshalb haben wir eine kleine Übersicht über die gängigsten Begriffe und ihre richtigen Bedeutung erstellt.

Du willst gleich zur Infografik springen und dir den Text sparen? Hier entlang!

Homepage versus Website

Die häufigste sprachliche Verwirrung im Web-Bereich ist wohl die Homepage, dieser Begriff wird oft falsch genutzt, was auch zwischen Webdesigner*innen und Kund*innen durchaus zu Missverständnissen führen kann. Wenn ich eine URL eingebe, z.B. allcodesarebeautiful.com, dann sehe ich zunächst die Homepage. Man nennt sie auch kurz „Home“ oder „Startseite“. Die Homepage im engeren Sinne bezeichnet also nicht den gesamtem Webauftritt.

Der Internetauftritt ist somit vergleichbar mit einer Zeitung, die aus verschiedenen Seiten besteht. Die Homepage ist die Startseite einer Internetpräsenz – vergleichbar mit der Titelseite einer Zeitung. Über die Homepage kann ich nun die Unterseiten der Website erreichen, wie bei den einzelnen Seiten einer Zeitung. Diese nennt man auch Webseiten, Webpages oder Unterseiten. Dort finden sich oft typischen Inhalte wie „Kontakt“, „Über uns“ oder weiterführende Informationen.

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Die Landingpage: Ein kleines, aber effektives Marketingtool

Nun gibt es eine ganz bestimmte Seite, mit der wir uns näher beschäftigen wollen: die Landingpage. Es handelt sich dabei um ein Marketingtool, das mittlerweile recht häufig eingesetzt wird. Wir finden sogar, dass sie besonders großes Potenzial hat.

Aber langsam und von vorne: Eine Landingpage ist eine Seite, auf der man meistens nur „landet“, wenn man eine spezifische Suche durchgeführt hat. Der Inhalt legt den Fokus auf ein bestimmtes Produkt, eine Dienstleistung oder ein besonderes Angebot.

Ziel ist es, die User zu einer bestimmten Aktion zu animieren, das nennt man den „call to action“. Die Seite soll daher auf einen Blick klar machen, worum es geht und das Interesse bei den Usern wecken. Daher gilt: Sie soll so kompakt und simpel aufgebaut sein wie möglich. Keine Elemente oder Links sollen von dem eigentlichen „call to action“ ablenken!

Wofür kannst du eine Langingpage verwenden?

Zum Veranschaulichen nehmen wir uns als Beispiel Hannah, eine fiktive Kleinunternehmerin, die Lernapps für Mädchen verlegen will. Hannah kann eine Landingpage erstellen, um das Interesse bei der Zielgruppe im Vorhinein zu testen, bevor sie ihr Produkt fertig entwickelt. Ihre Zielgruppe wird schon durch die Suchmaschine gefiltert, da man Hannahs Kinder-Brain-App-Landingpage nur durch eine ganz spezifische Suche findet. Dafür schaltet sie Google-Adwords-Anzeigen. Außerdem bewirbt sie die Landingpage über Facebook und andere Social-Media-Platformen. Auf der Landingpage gibt Hannah eine kurze Präsentation ihrer Idee, im Zentrum aber steht für sie der „call to action“. In ihrem Fall ist das ein Newsletterformular mit dem Aufruf: „Wenn Deine Tochter auch sehr schlau werden soll, trage dich hier ein!“

So kann Hannah besser einschätzen, ob ihr Produkt floppen wird oder es einen Markt für ihre Idee gibt. Außerdem kann sie schon im Vorfeld Kontaktdaten potenzieller Kund*innen sammeln.

Eine Landingpage kann folgende Funktionen haben:

  • Verkauf von spezifischen Produkten und Dienstleistungen
  • Testen von neuen Produktideen
  • Vergleichen neuer Ideen und Designs durch das Aufsetzen mehrerer Landingpages
  • Sammeln von Kundendaten und direkten Kontakten über Newsletter, Gratisproben etc.
  • Marktforschung und Umfragen
  • Werbungsseite für Google Adwords

Wie ist eine Landingpage aufgebaut?

Die „Stand Alone Landingpage“ (oder auch„Single Landingpage“) ist quasi eine kleine, kompakte Website. Sie steht für sich alleine und der gesamte relevante Inhalt findet sich meist auf einer einzigen, scrollbaren Seite.

Außerdem gibt es natürlich Landingpages, die einfach nur Unterseiten von Websites sind. Solche Landingpage sind in einen größeren Webauftritt eingebunden, aber von der eigentlichen Seitenstruktur losgelöst und meist nicht direkt vom Menü aus zu erreichen. Eine solche Landingpage wird oft eingesetzt, wenn ein spezifisches Produkt oder eine spezifische Leistung über Google AdWords beworben wird. Hinter dem beworbenen Link in der Google-Anzeige verbirgt sich die Landingpage.

Nun ganz konkret zum Aufbau einer Landingpage. Der kann natürlich immer variieren und auch gestalterisch sind kaum Grenzen gesetzt. Doch zu beachten ist dabei, dass eine Landingpage immer übersichtlich und verständlich aufgebaut sein sollte. Mit nur einem Blick sollen die wichtigen Infos von den Usern erfasst werden.

Welche Elemente sollten auf keiner Landingpage fehlen?

Wir haben eine kleine Checkliste erstellt:

  • Überschrift und Logo
    Ganz oben befindet sich die Überschrift, also die bündige Ankündigung des Angebots, sowie das Logo der Firma oder des Produkts.
  • Preis und Konditionen
    Wenn es bei der Landingpage darum geht, ein bestimmtes Produkt mit einem Klick zu bestellen, wird hier der Preis klar sichtbar angekündigt. Geht es darum, Kontaktdaten von Kund*innen zu erhalten, etwa durch das Versenden von Infos oder Gratisproben an Interessent*innen, sollte hier sichtbar darauf hingewiesen werden, dass die Leistung umsonst ist.
  • Angebotsbeschreibung
    Hier wird das Angebot erklärt. Es sollte gezeigt werden, dass es sich um ein gutes Produkt handelt, ohne zu lange Abhandlungen darüber zu verfassen. Die Landingpage soll das Interesse innerhalb kürzester Zeit bei den Kund*innen wecken.
  • Bilder und Videos
    Zur weiteren Präsentation des Produkts können hier Videos und Fotos eingebaut werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Seite nicht überladen wird, also nicht zu viele Medien eingebunden werden.
  • Call-to-Action-Buttons
    Hier werden die Interessent*innen direkt aufgefordert, in Aktion zu treten – also das Angebot, für das die Landingpage erstellt wurde, wahrzunehmen. Das kann bedeuten, Kontaktdaten zu hinterlassen, etwas zu kaufen oder sich für etwas anzumelden.
  • Trust-Elemente wie Testimonials, Logos & Prüfsiegel
    Um der Seite die nötige vertrauenswürdige Basis zu verleihen, werden hier „Trust Elemente“ eingefügt. Das können Aussagen von zufriedenen Kund*innen, gewonnene Auszeichnungen, Logos oder Prüfsiegel sein.
  • Footer
    Im kleinen Footer sollten noch das Impressum und Kontaktdaten eingebettet oder verlinkt werden.

… und hier findest du eine Landingpage-Infografik:

Infografik Landingpage Aufbau

Du möchtest die Infografik gerne in deinen Blog einbinden? Kein Problem! Kopiere einfach diesen Shortcode:

<p><strong>Please include attribution to https://allcodesarebeautiful.com/ with this graphic.</strong></p>
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Und das nicht nur in Berlin und Potsdam, sondern deutschlandweit – mit Liebe zum Detail für jede einzelne Webseite, versprochen! :)


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