Herzlichen Glückwunsch!

Ein frischer Relaunch oder ein ganz neuer Start? – Eure Website ist nun online und einsatzbereit. Aber was sind nun die nächsten Schritte?

Jetzt geht es darum sich mit der Funktionalität eurer Webpräsenz und der Verknüpfung zu anderen Plattformen auseinanderzusetzen. Eure neue Herausforderung besteht nun darin, in der weiten Welt des Internets sichtbar zu werden, mögliche Probleme eurer Website frühzeitig zu erkennen und diese dann beheben zu können.

Hierfür haben wir euch 5 wertvolle Tipps zusammengetragen, die eure Website auf den richtigen Weg bringen soll. Wir raten euch diese Zeit in die Erledigung der To-Dos zu investieren und damit ein solides Fundament für euren Internetauftritt zu schaffen.
Los geht’s!

1. Website der Google Search Console hinzufügen

Die Google Search Console (ehemals Google Webmaster) ist ein wichtiges Tool für SEO und dient der Überwachung und Verwaltung eurer Webpräsenz. Durch sie habt ihr beispielsweise die Möglichkeit Besucheranalysen einzusehen oder euch per Mail benachrichtigen zu lassen, falls Google eure Website einmal nicht aufrufen kann oder es andere Probleme gibt. Weiterführende Infos dazu findet ihr in diesem Artikel.

Wie geht das? Ganz einfach:

Zum Einreichen eurer Website benötigt ihr keine besonderen Kenntnisse. Es muss lediglich ein eigenes Google-Konto eingerichtet werden.

Mit den folgenden Schritten könnt ihr eure Website bei Google registrieren:

  • Gegebenenfalls Google-/Gmail-Konto einrichten, falls nicht vorhanden (wenn ihr nicht wollt, müsst ihr das Konto später nicht für E-Mails nutzen): accounts.google.com
  • Loggt euch anschließend hier ein: www.google.com/webmasters/tools
  • Gebt jetzt die Webadresse (URL) eurer Website ein und klickt anschließend auf „Hinzufügen“. Achtet bitte auf die korrekte Schreibweise der URL. Am besten kopiert ihr diese einfach aus dem Browser-Tab eurer geöffneten Website. ihr solltet die URL der Startseite in die Search Console kopieren und keine Unterseite, wie beispielsweise „www.websitename.de/über-uns“.
  • Eine Hilfestellung bietet Google euch unter diesem Link, bitte geht diese sorgfältig Schritt für Schritt durch.
  • Falls ihr euer Gmail-Konto nicht nutzt, solltet ihr eine Weiterleitung zu eurem anderen E-Mail-Konto einrichten, damit ihr mögliche Fehlermeldungen der Search Console auch erhaltet. Hier findet ihr unterschiedliche Optionen, wie ihr die Weiterleitung aktivieren könnt.
  • Weiterführende Infos erhaltet ihr in der Search Consolen-Hilfe

2. Einreichen der Sitemap bei der Google Search Console

Es ist empfehlenswert, die mithilfe eines SEO-Plugins erstellte Sitemap in der Google Search Console einzureichen. So hilft sie der Suchmaschine beim Navigieren und Analysieren.

3. Vorschau der Website auf Social-Media optimieren

Für das Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken ist weiterhin zu beachten, dass Vorschau-Text und Vorschau-Bild überprüft und gegebenenfalls optimiert werden sollten.

Das könnt ihr selbst testen, indem ihr das Posten eurer Startseite (oder wichtiger Unterseiten oder Blogartikel) bei Facebook vorbereitet und schaut, welcher Vorschau-Text und welches -Bild erscheint, wenn ihr die entsprechende URL eingeben.

Optimierungsbedarf? Auch hierzu kann man das WordPress-SEO-Plugin Yoast zur Hilfe nehmen (mehr dazu siehe hier: kb.yoast.com/kb/why-doesnt-facebook-display-an-image/).

Um auf Facebook dann die aktualisierte Version neu einlesen zu lassen, empfiehlt sich der Facebook-Debugger:

  • Es kann einen Moment dauern, bevor das neue Beitragsbild angezeigt wird. Um den Vorgang für Facebook zu beschleunigen, kopiert die gewünschte URL in den Facebook-Debugger und klickt anschließend neben dem Eingabefeld auf den blauen Button „Fehlerbehebung“.
  • Daraufhin wird euch die Vorschau des Posts angezeigt. Sollte dort noch nicht das aktuelle Beitragsbild erscheinen, klickt auf „Erneut scrapen“. Manchmal müsst ihr dies sogar mehrmals tun, bevor das gewünschte Ergebnis erscheint. Sobald eure URL korrekt angezeigt wird, könnt ihr die Seite auf Facebook posten.
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von Alex Knight

4. Suchmaschinenoptimierung der Website

Der gelungenste Webauftritt bringt wenig, wenn er nicht gefunden wird! Heutzutage ist die Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) ein elementarer Bestandteil für fast jede Website. Gutes SEO sorgt für ein besseres Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen und macht dadurch eure Webpräsenz nach dem Relaunch oder Launch für mehr Menschen im Internet sichtbar.

SEO in drei Schritten:

  • Keywords: Welche Begriffe gibt eure Zielgruppe bei Google ein? Auf welche Begriffskombinationen ist es am sinnvollsten, eure Inhalte zu optimieren? Als Basis jeder SEO-Maßnahmen solltet ihr eine ausführliche Keyword- und Konkurrenzanalyse erstellen. Wir unterstützen euch gerne, Antworten auf diese grundlegenden Fragen zu finden.
  • Onpage: Bei der technischen und inhaltlichen Optimierung der Website geht es unter anderem darum, die erarbeiteten Keywords an die für Suchmaschinen relevanten Stellen zu platzieren. Hier könnt ihr wieder auf das Plugin „Yoast SEO“ zugreifen. Für jede eurer Seiten und Blogartikel findet ihr dazu einen Bereich unterhalb des Seiteninhalts. Hier legt ihr den SEO-Titel, die Meta-Beschreibung und ein Keyword für die jeweilige Seite oder den Blogartikel fest.
  • Offpage: Außerdem kann es sinnvoll sein, eine auf euer Projekt zugeschnittene Content-Strategie zu erarbeiten, um passende und qualitativ hochwertige Backlinks von anderen Websites zu erhalten. Offpage SEO hat viele Schnittstellen zu Social-Media-Marketing und anderen Online-Marketing-Maßnahmen.

Dies ist nur eine kurze Umreißung dieses komplexen Themas, um nicht den Rahmen zu sprengen. Google berechnet die Position von Websites mit Hilfe von unzähligen Faktoren und SEO sollte keine einmalige Maßnahme bleiben, sondern als fortlaufender und dynamischer Prozess verstanden werden.

Solltet ihr Hilfe bei der SEO-Optimierung eurer Website benötigen oder möchtet ihr auf lange Sicht planen und eine komplette Online-Marketing-Strategie ausarbeiten, meldet euch gerne bei uns.

5. Backups machen und fehlerfreies Abrufen der Website testen

Informationen zu Wartung und Backups hierzu findet ihr hier in unserem Blogbeitrag.
Damit habt ihr an das Wichtigste schon gedacht. Zudem gibt es weitere Tools, die ihr zur Hilfe nehmen könnt:

  • Ist die Website immer online oder treten häufig Serverprobleme auf?
  • Sind die Seiten alle aufrufbar oder sind Fehlerseiten darunter?
  • Führen Links ins Leere, zu „404“-Fehlerseiten et cetera?

Broken Link Checker, Uptimerobot und Google Search Console können zur Beantwortung dieser Fragen hilfreiche Tools sein.

Nun kennt ihr die wichtigsten Schritte, mit denen ihr eure neue Website effektiv, funktional und aktuell haltet.

Launch and go!

Viel Erfolg wünscht euer ACB-Team.

Ob Launch oder Relaunch: Wir helfen gern weiter und gestalten euren Webauftritt.

Schreibt uns jederzeit an.

Let’s launch!