23 NGOs haben uns ihre Erfahrungen im Bereich Online-Kommunikation mitgeteilt. Die Ergebnisse haben uns teilweise überrascht. Wusstet ihr zum Beispiel, dass unsere NGOs öfter Twitter als Instagram nutzen? Oder fast zwei Drittel ihre wichtigsten Konversionsziele nicht kennen? Aber lest selbst.


 

Katzenbilder & Challenge für die gute Sache

Impression vom Workshop “Katzenbilder vs. die gute Sache – Online-Kommunikation für NGOs” am 17.10

Die teilnehmenden NGOs beim Workshop “Katzenbilder vs. die gute Sache – Online-Kommunikation für NGOs” am 17.10

Wie alles begann …

Die hier vorgestellten Ergebnisse sind eine Auswertung eines Spiels, das wir mit Kollegen von w21k geleitet haben. Während des Workshops „Katzenbilder vs. die gute Sache – Online-Kommunikation für NGOs“ haben wir 23 Teilnehmer*innen gefunden, die an unserer „Challenge für die gute Sache“ teilnehmen wollten.

Die Challenge war einfach: immer dann ein Kreuz auf einem Fragebogen machen, wenn man die Frage nach einer bestimmten Online-Marketing-Aktivität mit „Ja“ beantworten kann.

Zu gewinnen gab es einen Kasten Solimate des sozialen Unternehmens „Solidrinks“ und zwei Workshops. Fazit: Es hat Spaß gemacht und unser Gamification-Ansatz ist gut aufgegangen.

 

Auswertung der Umfrage unter 23 NGOs

  • Zehn von 23 Teilnehmer*innen kennen ihre wichtigsten Konversionsziele. Bitte nehmt euch im Team die Zeit, für alle Inhalte die wichtigsten Ziele festzulegen.
  • Nur 15 von 23 haben ihre wichtigsten Personas festgelegt.
  • 17 von 23 nutzen einen Redaktionsplan. Wir denken, dass die Zahl immer noch zu gering ist ;-)

23

Teilnehmer*innen an der Challenge
 

Ergebnisse zum Thema Website

Alle vertretenen NGOs sind in irgendeiner Form auf Websites präsent. Viele haben schon Versuche unternommen, durch SEO und SEA im Web sichtbarer zu werden. Wir denken aber, dass dieser Bereich bei allen ein wenig unterrepräsentiert ist. Unsere Bitte: Kümmert euch um eure Websites, sie brauchen euch!


Do’s

  • Neun von 23 sind bereits bei Google AdGrants angemeldet.

Don’ts

  • Nur zwei(!) NGOs bemühen sich regelmäßig um Backlinks. Vernetzt euch mehr dazu und unterschätzt dieses Potenzial nicht!
  • Elf von 23 haben eine 100 % responsive Website. Denkt daran, dass 80 % aller Internet-Zugriffe mittlerweile über Handy oder Tablet laufen!

14

von 23 machen SEO

10

von 23 nutzen ein  Spendenformular

12

von 23 haben Videos auf der Website

 

Ergebnisse zum Thema Social Media

Generell nutzen alle Social-Media in irgendeiner Form. Und passend zum Workshop-Titel haben sechs sogar schon mal ein Katzenbild gepostet ;) Wir sagen: super & reclaim the kittens!

Do’s 

  • Bis auf eine Organisation nutzen alle Twitter. Das hätten wir nicht gedacht!
  • 20 von 23 haben schon Posts zu Aktionstagen gemacht. Super! Wir hoffen, es war nicht nur der „Tag der Blockflöte“ am 10. Januar ;-)
  • Immerhin 14 von 23 kennen Micro-Influencer aus dem eigenen Tätigkeitsumfeld. Besonders überraschend, weil durchaus weniger Teams eine Liste mit Multiplikator*innen angelegt haben (nämlich nur zehn).

Don’ts

  • Nur sieben von 23 NGOs kommentieren fremde Beiträge / Tweets. Bringt euch mehr in die Diskussionen ein!
  • Die Hälfte von ihnen postet regelmäßig in Gruppen auf Facebook. Werdet aktiver in der Community und nutzt das Potenzial für mehr Reichweite!
  • Die Hälfte der Instagram-Nutzer*innen unter den Organisationen betreiben Hashtag-Scouting. Haltet euch auf dem Laufenden, wo eure Community aktiv ist!

22

von 23 nutzen Facebook

22

von 23 nutzen Twitter

19

von 23 nutzen Instagram

Wie es weiter gehen kann

Ihr könnt uns gerne ansprechen, wenn wir denselben Workshop noch einmal bei euch im Haus halten sollen oder wir einzelne Themenbereiche mit euch vertiefen können. Unsere Workshops sind legendär! :)

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